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Am 13.Dezember haben sich die Schülerinnen und Schüler des Chemie LKs (Q1) am Institut für Physikalische und Theoretische Chemie getroffen, um sich gemeinsam den Vortrag „Das Gläserne Gehirn“ anzuhören.

Gegen 17.15 Uhr hat Prof. Dr. Ulrich Kubitschek mit seinem Vortrag begonnen, in dem er die Zuhörer über neue optische und chemische Tricks für die strukturelle Analyse des kompliziertesten Organs von Lebewesen informiert hat.

Zuerst hat er erklärt, warum sie an der Uni die Gehirnstruktur und-funktion studieren.

An erster Stelle steht hier die Neugier („Wie funktioniert das Denken?“). Es geht den Studenten jedoch auch darum Krankheiten wie Alzheimer oder Fehlfunktionen des Gehirns zu erforschen und in Zukunft zu heilen.

Techniken, die zur Erforschung des Gehirns verwendet werden, sind beispielsweise Gentechnik, Antikörper, Stammzellen oder Markierung.

In seinem Vortrag hat Herr Prof. Dr. Kubitschek einige dieser Techniken genauer beschreiben und ist vor allem auf die Funktionsweise einiger Mikroskope, wie dem Fluoreszensmikroskop oder dem Lichtscheibenmikroskop, eingegangen. Ein Problem, welches es bei der Erforschung von Neuronen ergibt, ist das Skalenproblem.

Um die zu beobachtenden Objekte zu vergrößern, setzen sie die Expansionsmikroskopie ein. Hierbei werden Zellen, die fluoreszenzmarkiert sind, in ein Gel eingearbeitet, welches sich bei der Zugabe von Wasser ausdehnt. Nun ist es möglich, die Objekte vergrößert zu betrachten. Bei der Untersuchung des Gehirns gilt den Verbindungen zwischen einzelnen Nervenzellen besonderes Interesse.

Nachdem der Vortrag beendet war, hat der Kurs noch eine kurze Führung durch zwei Labore der Universität bekommen.

Insgesamt erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den Alltag am Institut Physikalische und Theoretische Chemie in Bonn.

von Hannah und Ella aus dem Leistungskurs Chemie Q1