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Schon seit 1971 schreibt die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) den Klassiker unter den Schülerwettbewerben aus. Auch dieses Jahr waren viele spannende Themen dabei. Die 5a hat sich für den Wettbewerb "logo! Nachrichten für Kinder" entschieden - ein Angebot der bpb in Kooperation mit dem ZDF. Die Schüler wählten spannende Themen aus und interviewten unter anderem einen Experten vom Max-Planck-Institut, einen Feuerwehrmann von der freiwilligen Feuerwehr in Witterschlick oder Besucher des Bonner Weihnachtsmarkts.

Wie die Arbeit am Wettbewerb verlief, was die Schüler dabei erlebt haben, welche Themen sie auswählten und welcher Clip letztendlich eingereicht wurde, könnt ihr in den Beiträgen von Vivien und Amira erfahren. Wir wünschen der 5a viel Erfolg und drücken ganz fest die Daumen!

bpb wettbewerb 5a 2018

 

Die Klasse 5a, also wir, machen bei dem Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung mit. Am Freitag, den 16.11., hat uns unsere Klassenlehrerin, Frau Bosy, drei Wettbewerbe vorgeschlagen, an denen wir als Fünftklässler teilnehmen konnten:

1.: Youtuber – Mein Freund im Netz?

2.: „Petzen“ oder „Hilfe holen“?

3.: logo! Nachrichten für Kinder

Natürlich dachten wir, dass bei der Abstimmung alle für Thema 1 sein würden, da viele Schüler witzige Youtuber kennen und oft solche Videos schauen. Doch da haben wir uns getäuscht. Mehr als die Hälfte der Klasse entschied sich für Thema 3, also „logo!“.

Wir haben dann einen Zettel bekommen, auf dem der Plan für die nächsten Politikstunden stand. Die Aufgabe war klar: Wir sollten eine eigene „logo!-Sendung“ drehen. Sie sollte maximal sechs Minuten lang sein und bis zum 7.12. auf einem USB- Stick bei der Lehrerin abgegeben werden.

UnbenanntFalls ihr „logo!“ nicht kennt, guckt doch auf KIKA mal rein. Es läuft samstags bis donnerstags von 19:50 bis 20:00 Uhr. Nur freitags kommt „logo!“ schon um 19:25 Uhr und endet um 19:35 Uhr.

Es stand also fest, welches Thema wir nehmen. Wir mussten erst einmal erfragen, wer diese Nachrichtensendung für Kinder, überhaupt kennt. Die meisten Kinder aus der Klasse kannten die Sendung. Wir haben dann darüber gesprochen, was wir an der Sendung mögen und was uns nicht so gut gefällt. Danach haben wir gemeinsam drei Sendungen angeschaut. Dabei mussten wir aufschreiben, wie so eine Sendung abläuft und haben festgestellt, dass jede logo!-Sendung ein festes Schema hat, das an manchen Stellen aber kleine Abweichungen erlaubt.

Danach mussten wir noch einmal abstimmen, mit welcher Variante wir arbeiten wollten. 1. Variante: Die Klasse arbeitet zusammen und teilt sich erst später in kleine Gruppen ein, um einzelne Themen der gemeinsamen Sendung zu erarbeiten. 2. Variante: Die Klasse teilt sich sofort in kleinere Gruppen ein und jede Gruppe gestaltet eine eigene Sendung. Wir haben uns für die zweite Gewonnen Variante entschieden. Also teilten sich 33 Kinder in Gruppen von 4-6 Personen ein. Frau Bosy musste da kaum eingreifen, denn wir schafften es recht schnell, gemischte Gruppen zu bilden. .

Nun sollte jede Gruppe sich Themen aus der Region aussuchen, die mit POLITIK, GESELLSCHAFT und SPORT zu tun haben. Wir duften in den Computerraum und haben nach spannenden Themen gesucht und auch einige gefunden. Dann haben wir sie notiert und eingeübt.

Jetzt sollten wir schon mal die ersten Aufnahmen machen. Natürlich hat es noch nicht so richtig geklappt, aber so konnte man ja aus seinen Fehlern lernen.

Dann konnte man sich in der Freizeit auch zu Hause bei jemandem aus der Gruppe treffen und vor Ort Interinterview weihnachtsmarktviews oder Bilder machen. Die Clips wurden dann auch zu Hause geschnitten. Schon bei der Gruppenbildung musste man darauf achten, dass in jeder Gruppe ein Kind war, das dies auch wirklich konnte.

Am 6.12. hatten drei Gruppen ihren Clip schon auf einem USB-Stick dabei, deswegen schauten wir sie uns an. Bis dahin gefiel uns der Clip von Gruppe 1 am besten. Am 7.12. schauten wir uns noch die anderen an. Doch leider hatte eine Gruppe ihren Clip nicht auf einem USB-Stick. Diesen Clip sahen wir leider nicht.

Nach einer Stichwahl zwischen Gruppe 1 und Gruppe 5 gewan schließlich Gruppe 1, da der Clip durch die Auswahl der Beiträge und seine Qualität überzeugte. In dieser „logo!-Sendung“ aus Bonn berichten die Schüler über Flüchtlinge in Bonn, über das Jubiläum des Bonner Weihnachtsmarkts sowie über die Telekombaskets. Für die letzten beiden Themen hat die Gruppe Interviews vor Ort gedreht.

Frau Bosy hat dann noch ein Formular ausfüllen müssen und den Clip für uns online eingereicht. Kurz vor Weihnachten bekamen wir dann eine Nachricht, dass alles angekommen ist und unsere Klasse hat eine Teilnehmernummer zugewiesen bekommen. Wir haben uns alle gefreut und hoffen, dass unser Beitrag trotz einiger Schwächen technischer Art der Jury gut ankommen wird. (Vivien Over, 5a)

                                                          

Und wie sah die Gruppenarbeit aus? Natürlich ist es nicht einfach, zusammen zu arbeiten. So gab es schon bei der Themenwahl Meinungsverschiedenheiten, aber am Ende konnten wir uns doch einigen. Jeder in der Gruppe hatte seine feste Aufgabe, z. B. zu filmen, den Clip zu schneiden, zu moderieren, die Texte zu schreiben oder die Interviews zu machen. Eine gute Zusammenarbeit war sehr wichtig, denn wir hatten nicht viel Zeit. Zwar haben wir in mehreren Politikstunden zum Wettbewerb gearbeitet, aber fast jede Gruppe hat sich dann noch am Nachmittag getroffen, um zu filmen und Interviews zu machen.

playmobil abgaseUnsere Gruppe hat sich zum Beispiel für folgende Themen entschieden: Umweltverschmutzung durch Abgase in Shanghai, Notlandung von Angela Merkel in Köln-Bonn und die freiwillige Feuerwehr aus Alfter-Witterschlick. Um die Problematik der Umweltverschmutzung kindergerecht zu erklären, haben wir mit Playmobil-Männchen und Spielzeugautos gearbeitet. Diese Methode sieht man in den logo-Sendungen auch manchmal.freiwillige feuerwehr interview

 

Den Bericht über die freiwillige Feuerwehr haben wir vor Ort gedreht. Zum Glück hatte da Finn gute Kontakte, sodass er kurzfristig einen Termin vereinbaren konnte. Ich habe Herrn Becker von der freiwilligen Feuerwehr interviewt und durfte mir sogar das Feuerwehrauto von innen anschauen, was wirklich spannend war. (Gespräch mit Amira Jouili, 5a)